Mitglied im Qualitätsverbund Strahlenschutzkursstätten QSK
Unterweisung im Strahlenschutz nach RöV und StrlSchV


Termin:
10.10.2014 Freitags: 9:00 bis 17:15 Uhr
(Anmeldeschluss 06.10.2014)
 
Inhalt:

Der behördlich anerkannte 8-Stunden Kurs wird gemäß der Richtlinien „Fachkunde und Kenntnisse im Strahlenschutz bei dem Betrieb von Röntgeneinrichtungen in der Medizin oder Zahnmedizin vom 22. Dezember 2005“ und „Richtlinie nach der Verordnung über den Schutz vor Schäden durch ionisierende Strahlen (StrlSchV) vom 22. April 2002“ durchgeführt und schließt mit einem bundesweit gültigen Zertifikat ab.

Im Kurs werden die Kenntnisse im Strahlenschutz erworben. Der Nachweis der Kenntnisse im Strahlenschutz ist Voraussetzung zur späteren Teilnahme an einem Grundkurs im Strahlenschutz nach RöV und StrlSchV oder Spezialkurs zum Erwerb der Fachkunde im Strahlenschutz nach RöV („Röntgendiagnostik“) oder nach StrlSchV („Umgang mit offenen radioaktiven Stoffen“ oder „Strahlentherapie“).

Nach § 18a Abs. 3 RöV bzw. § 30 Abs. 4 StrlSchV sind die erforderlichen Kenntnisse im Strahlenschutz mindestens alle 5 Jahre durch einen Auffrischungskurs zu aktualisieren. Bei Fristüberschreitung müssen die Kenntnisse im Strahlenschutz neu erworben werden.

Themen des Kurses:

  • Allgemeines Strahlenschutzrecht, spezielle strahlenschutzrechtliche Regelungen in der Medizin und Technik nach RöV und StrlSchV
  • Grundlagen der Strahlenphysik und Dosimetrier
  • Grundlagen des praktischen Strahlenschutzes in der medizinischen und technischen Anwendung, Strahlenschutz für Patient und Personal
  • Baulicher und apparativer Strahlenschutz
  • Strahlenschutz bei Handhabung und med. Anwendung radioaktiver Stoffe
  • Technische Qualitätssicherung in der Nuklearmedizin und Strahlentherapie
  • Klinische Anwendungen aus der Strahlentherapie und Nuklearmedizin

Konzept:
Ziel ist die Vermittlung praxisrelevanter Kenntnisse und Fähigkeiten beim Umgang mit ionisierender Strahlung zur Vermeidung von Fremd- und Selbstgefährdung am Arbeitsplatz. Strahlenschutz versteht sich dabei als Teil eines umfassenden betrieblichen Arbeitsschutzes, der in das betriebliche Qualitätsmanagement integriert ist, Rechte und Pflichten des Strahlenschutzverantwortlichen bzw. des Strahlenschutzbeauftragten berücksichtigt und sicher stellt, die Organisations- und Personalentwicklung wirkungsvoll ergänzt und den Kompetenzerhalt der Beschäftigten nachhaltig fördert.

In TransMIT-ZARF Strahlenschutzkursen sind die Teilnehmer durch ein Teledialog(TED)system aktiv in das Kursgeschehen eingebunden. Mit didaktisch gestalteten Powerpoint™-Präsentationen werden auf Basis der behördlich vorgegebenen Kursinhalte theoretische und praktische Grundlagen in der Röntgendiagnostik, Nuklearmedizin und Strahlentherapie aus Sicht der beteiligten Berufsgruppen behandelt.

 
Seminargebühr:

gültig ab 1. Januar 2012

 

    Kurscode UK, Dauer 8h:
  • Ärzte und Medizinphysik-Experten: 130,00 Euro (Fb:115,00 Euro)
  • Frühbucherrabatt (Fb): Bei Buchung des Kurses bis spätestens 31 Tage vor Kursbeginn gilt der ausgewiesene Frühbucherrabatt. Der Frühbucherrabatt gilt für Einzelpersonen, die nicht im Rahmen von Gruppenbuchungen, Rahmenverträgen, Inhouse-Kursen oder betrieblichen Kostenübernahmeregelungen am Kurs teilnehmen.

    Im Grundkurs mit integrierter Unterweisung (Kurscode UKGK) ist der Unterweisungskurs (Kurscode UK) kostenfrei enthalten. Bei zeitlich separater Buchung eines TransMIT-ZARF Unterweisungs- und Grundkurses wird die Gebühr des Unterweisungskurses angerechnet.

    Jeweils mehrwertsteuerfreier Endpreis, Sonderkonditionen für Gruppenbuchungen ab 5 Teilnehmer sind möglich.

    Leistungsumfang:
    In der Kursgebühr sind die Tagungsunterlagen (Skript ca. 250 Seiten DIN A 4, gebunden, durchgehend indexiert und paginiert mit Inhalts- und Stichwortverzeichnis), die behördlich anerkannte Teilnahmebescheinigung (Kurszertifikat) mit bundesweiter Gültigkeit, Prüfungsgebühr sowie die Registrierung von Fortbildungspunkten (CME) der Landesärztekammer, Pausengetränke und Imbiss enthalten.

 
Zielgruppe:

Der Unterweisungskurs richtet sich an

 

  • Ärztinnen und Ärzte, die in der Röntgendiagnostik, Nuklearmedizin und Strahlentherapie bei Strahlenanwendungen unter Aufsicht mitwirken
  • Ärztinnen und Ärzte, die die Fachkunde im Strahlenschutz zur eigenverantwortlichen Strahlenanwendung (Stellen der sog. Rechtfertigenden Indikation, Durchführung und Befundung von Strahlenanwendungen) erwerben wollen
  • Ärztinnen und Ärzte, die den Erwerb der Sachkunde für das jeweilige Anwendungsgebiet beginnen wollen. Sachkunde bezeichnet theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrung, die arbeitstäglich, z.B. im Rahmen der ärztlichen Weiterbildung, erworben wird. Dauer und Umfang des Sachkundeerwerbs sind in den Fachkunde-Richtlinien Strahlenschutz in der Medizin nach RöV und StrlSchV geregelt. Der Nachweis der Sachkunde ist notwendiger Bestandteil der Fachkunde im Strahlenschutz für das jeweilige Anwendungsgebiet.
  • Medizinphysik-Experten, die die Fachkunde im Strahlenschutz erwerben wollen

Der Unterweisungskurs ist Voraussetzung zum Beginn des Erwerbs der Sachkunde am jeweiligen Tätigkeitsort des Kursteilnehmers. Durch den modularen Kursaufbau können Kursteilnehmer nach dem Unterweisungskurs (Kurscode UK) den direkt anschließenden Grundkurs im Strahlenschutz besuchen (Kurscode GK). Durch Besuch des 30 h Grundkurses mit integrierter Unterweisung im Strahlenschutz (Kurscode UKGK) verkürzt sich die Kursdauer um 2 h gegenüber separater Teilnahme am 8 h Unterweisungskurs und 24 h Grundkurs im Strahlenschutz.

HINWEIS: Nach Strahlenschutzrecht ist die Abfolge der Strahlenschutzkurse festgelegt. Die Strahlenschutzausbildung beginnt mit dem Unterweisungskurs, darauf folgt der Grundkurs im Strahlenschutz nach RöV und StrlSchV. Je nach Anwendungsgebiet vertiefen dann Spezialkurse im Strahlenschutz nach RöV oder StrlSchV die im Grundkurs erworbenen Kenntnisse im Strahlenschutz.

Unterweisungskurs im Strahlenschutz nach RöV und StrlSchV

  • Unterweisungskurs im Strahlenschutz nach Anlage 7 der Fachkunde-Richtlinie Strahlenschutz in der Medizin nach RöV bzw. Anlage A6 der Fachkunde-Richtlinie Strahlenschutz in der Medizin nach StrlSchV

Grundkurs im Strahlenschutz nach RöV und StrlSchV

  • Grundkurs im Strahlenschutz nach Anlage 1 der Fachkunde-Richtlinie Strahlenschutz in der Medizin nach RöV bzw. Anlage A 3 Nr. 1.1 der Fachkunde-Richtlinie Strahlenschutz in der Medizin nach StrlSchV

Spezialkurse im Strahlenschutz nach RöV

  • Spezialkurs bei der Untersuchung mit Röntgenstrahlung (Röntgendiagnostik) nach Anlage 2.1
  • Spezialkurs Computertomographie nach Anlage 2.2
  • Spezialkurs Interventionsradiologie nach Anlage 2.3
  • Spezialkurs im Strahlenschutz bei der Behandlung mit Röntgenstrahlung (Röntgentherapie) nach Anlage 4
  • Spezialkurs im Strahlenschutz für Medizinphysik-Experten in der Röntgendiagnostik nach Anlage 5

Spezialkurse im Strahlenschutz nach StrlSchV

  • Spezialkurs im Strahlenschutz beim Umgang mit offenen radioaktiven Stoffen nach Anlage A 3 Nr.1.2
  • Spezialkurs im Strahlenschutz in der Teletherapie nach Anlage A 3 Nr. 1.3
  • Spezialkurs im Strahlenschutz in der Brachytherapie nach Anlage A 3 Nr. 1.4
  • Spezialkurs im Strahlenschutz für alle Anwendungsgebiete nach StrlSchV nach Anlage A 3 Nr. 2.2

 

Ärztinnen und Ärzte, die bei Strahlenanwendungen unter Aufsicht technisch mitwirken, z.B. in den Funktionsbereichen OP, Endoskopie, Herzkatheterlabor oder Ambulanz sowie in der Radiologie und Teleradiologie benötigen mindestens die sog. „erforderlichen Kenntnisse im Strahlenschutz“, die im Unterweisungskurs erworben werden.



 
Programm/Seminarablauf:

Der eintägige, 8h dauernde Unterweisungskurs ist Voraussetzung zur Mitwirkung bei Strahlenanwendungen in der Medizin. Die Unterweisung vermittelt Grundkenntnisse für strahlenschutzgerechtes Arbeiten in der Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin. Wesentliche strahlenphysikalische, biologische und technische Grundlagen über Strahlenanwendungen einschließlich des Strahlenschutzes für Patient und Personal in der Radiologie und Nuklearmedizin werden dargestellt.

Die Kursteilnehmer nutzen während der Veranstaltung zur teilnehmerzentrierten Kursdurchführung und zur anonymen Veranstaltungsbewertung das Teledialog(TED)system mobiTED PLUS™(www.iml-deutschland.com). Das TED-System fördert die interaktive Bearbeitung der Lernziele unter Berücksichtigung der Erfahrungen der Kursteilnehmer. Der kollegiale Erfahrungsaustausch wird durch eine Kursgröße von etwa 25 Teilnehmern unterstützt.

Jeder Kursteilnehmer erhält zu Veranstaltungsbeginn ein ausführliches Skript, welches für Notizen im Kurs, insbesondere aber zur Nachbereitung des Erlernten gedacht ist.

Der Kurs schließt mit einer kurzen Wiederholung und einer Prüfung ab, die mit dem TED-System elektronisch durchgeführt wird.

Den Teilnehmern werden 10 Fragen mit 6 Antwortmöglichkeiten (sog. „Multiple-Choice-Test“) angeboten, von denen jeweils nur eine Antwort richtig ist. Die Prüfung gilt als bestanden, wenn mindestens 7 Fragen richtig beantwortet sind. Falls erforderlich wird der Kurserfolg durch eine mündliche Nachprüfung durch den Kursleiter sichergestellt.

Eine besondere Vorbereitung zur Teilnahme am Kurs oder an der behördlich vorgeschriebenen Prüfung ist nicht erforderlich. Alles prüfungsnotwenige Wissen wird im Kurs vermittelt und wiederholt.

Praktische Übungen und Demonstrationen

In Kleingruppen (6-8 Personen) erarbeiten die Kursteilnehmer in dem 4h-Praktikum Grundlagen zum praktischen Strahlenschutz, zu Dosismessungen in der Radiologie und Nuklearmedizin sowie zur praktischen Anwendung von Strahlenschutzmitteln für Patient und Personal. Der Einsatz von Aufhärtungsfiltern, Abschirmungen und der Schutz vor Streustrahlung werden in Demonstrationsversuchen dargestellt. In einer Einführung zur Gerätetechnik werden die Grundzüge des apparativen Strahlenschutzes demonstriert. .

Zertifizierung

Berufsgruppe ärztlicher Dienst:
Der Kurs ist von der Landesärztekammer Hessen mit 9 Punkten zertifiziert.



 
Referent/in:
  • Dr. med. Ronald Leppek
    TransMIT-Zentrum für angewandte radiologische Forschung (ZARF), Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Standort Marburg, Mitglied im Fachgremium der Ärztlichen Stelle für Qualitätssicherung in der Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie Hessen
  • Dr. rer. nat. Gerd Ludwig Fängewisch
    ehem. Universitätsklinikum Gießen und Marburg, UKGM, Standort Gießen, Klinik für Nuklearmedizin
  • Frau Dipl. Med.-Ing. Claudia Lämmler
    Universitätsklinikum Gießen und Marburg, UKGM, Standort Gießen, Abteilung Kinderradiologie
  • Dr. rer. nat. Martin Preiß
    Universitätsklinikum Gießen und Marburg, UKGM, Standort Gießen, Klinik für Nuklearmedizin
  • Dipl. Med. Ing. Johannes Voigt
    Institut für med. Physik und Strahlenschutz (IMPS), Technische Hochschule Mittelhessen, Gießen
  • Frau Lehr-MTA Bärbel Madsack
    Ärztliche Stelle für Qualitätssicherung in der Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie Hessen, Frankfurt am Main


 
Veranstaltungsort:

Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Marburg
Klinik für Strahlendiagnostik
Baldingerstrasse
35043 Marburg



 
Anfahrt:
Anfahrt mit dem Auto aus Süden / Gießen:
Von der B3a kommend die Ausfahrt „Marburg-Süd“ nehmen und der Beschilderung „Universität Lahnberge“ folgen. Die B3a Ausfahrt nach links abbiegend verlassen, auf der „Südspange“ geradeaus über die erste große Kreuzung in die „Beltershäuser Straße“. Nach ca. 1 km an der zweiten großen Kreuzung nach links in die „Sonnenblickallee“ einbiegen. Der Straße über ca. 4 km bis zu den „Hansenhäusern“ folgen, dann links auf die Panoramastrasse einbiegen und nach etwa 4 km entweder Ausfahrt „Baldingerstrasse“ (Haupteingang Gebäude 3100) oder „Conradistrasse“ benutzen.

Anfahrt mit dem Auto aus Norden / Kassel:
Von der B3a kommend die Ausfahrt „Marburg-Nord“ nehmen und links in die „Neue Kasseler Strasse“ einbiegen. Etwa 1km geradeaus bis zur Gleisbrücke fahren und ummittelbar danach an der Kreuzung nach rechts in die „Panoramastrasse“ einbiegen. Dieser Straße über ca. 4 km bergauf folgen und auf der Bergkuppe am Kreisverkehr nach rechts in die „Baldingerstrasse“ (Haupteingang Gebäude 3100) einbiegen. Alternativ über den Kreisverkehr weiter geradeaus der Panoramastrasse bis zur nächsten Einfahrt nach rechts „Conradistrasse“ (Liegendaufnahme) folgen.

Besucherparkplätze:
Freie Besucherparkplätze werden durch das Parkleitsystem des Universitätsklinikums ausgewiesen. Die Parkgebühren betragen pro Stunde 0,50 Euro, Tagesgebühr 3,00 Euro (nicht erstattungsfähig). Eine kostenfreie Parkmöglichkeit besteht auf den Parkplätzen des Partikelzentrums (Einfahrt Baldingerstrasse) sowie auf dem Universitätsgelände Lahnberge (Zufahrt Hans-Meerwein-Str.). Einige nicht bewirtschaftete Parkplätze werden vor der Mensa (Einfahrt Conradi-Str.) vorgehalten.

Bahn:
Vom Marburger Hauptbahnhof ist das Klinikum Lahnberge in etwa 20 Minuten mit dem Stadtbus Linie 7 erreichbar. Am Ausgang des Hauptbahnhofes finden sie in 100m Entfernung geradeaus die Bushaltestelle.

Bus und Taxi:
Sie erreichen das Universitätsklinikum aus der Nord- und Südrichtung.mit dem Stadtbus Linie 7 (Ringbuslinie). Die Linie 7 hält am Haupteingang des Klinikums Baldingerstrasse.

Unmittelbar am Ausgang des Hauptbahnhofs finden Sie einen rund um die Uhr besetzten Taxistand. Die Fahrt vom Hauptbahnhof zum Universitätsklinikum kostet etwa ca. 12 €.

Anfahrtskizze:
Einen Lageplan finden Sie auf der Internetseite des Universitätsklinikums Gießen und Marburg, Standort Marburg (www.uni-marburg.de)

 
Veranstalter:

TransMIT GmbH
Kerkrader Straße 3
35394 Gießen
Telefon 0641/94364-0
Telefax 0641/94364-99

Ansprechpartner:
Dr.med. Ronald Leppek

TransMIT-Zentrum für angewandte radiologische Forschung (ZARF)
Klinik für Strahlendiagnostik
Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Marburg
Baldingerstrasse
35043 Marburg

Tel.: +49 (6421) 16 79 58 13
Mobil: +49 (160) 90 49 10 72
Fax: +49 (6421) 16 79 58 14
E-mail: leppek@transmit.de

Postanschrift:

Dr.med. Ronald Leppek
TransMIT-Zentrum für angewandte radiologische Forschung (ZARF)
Postfach 20 06 51
35018 Marburg

Kursleitung:
Dr.med. Ronald Leppek, Arzt für Radiologie, Mitglied im Fachgremium der Ärztlichen Stelle für Qualitätssicherung in der Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie Hessen
TransMIT-Zentrum für angewandte radiologische Forschung (ZARF)
UKGM Marburg, Klinik für Strahlendiagnostik

Programm:
Basis-Programm_UK_2012

Teilnahmebedingungen: Bitte hier klicken.