TransMIT GmbHTransMIT-Zentrencerebrovaskuläre Diagnostik

TransMIT-Projektbereich für cerebrovaskuläre Diagnostik
JLU Giessen
Klinik für Neurologie
Am Steg 14
35385 Gießen
Telefon: 06 41 / 99 45301
Telefax: 06 41 / 99 45309


Der Projektbereich gliedert sich in einen Forschungsbereich und einen Produktbereich

Forschungsbereich:
In dem Projektbereich cerebrovaskuläre Diagnostik werden Mechanismen der Regulation einer bedarfsgerechten Hirndurchblutung, wie sie mit den Begriffen der neurovaskulären Kopplung und der cerebralen Autoregulation bezeichnet werden, untersucht. Die neurovaskuläre Kopplung beschreibt ein regulatives Prinzip, das die lokale Hirndurchblutung der jeweiligen lokalen Hirnaktivität angleicht. Der Begriff der cerebralen Autoregulation steht für einen Mechanismus, der Änderungen des systemischen arteriellen Blutdruckes auf rasche Weise ausgleicht.
Es werden physiologische Grundlagen der Mechanismen und Veränderungen, wie sie durch medikamentöse oder krankhafte Einflüsse entstehen, in Tiermodellen und Humanstudien untersucht. Weiterhin beschäftigt sich der Projektbereich mit neuen mathematischen Beschreibungsverfahren der Blutflussregulation.
In einem Internetportal sollen die Ergebnisse der verschiedenen interdisziplinären Arbeitsgruppen auf aktuellem Stand zusammengefasst werden, um dem Informationsaustausch zu dienen und synergistische Effekte zu ermöglichen.


Produktbereich:
Das Programm Vascochecker ist ein Auswerteprogramm, das es erlaubt evozierte Dopplerflusskurven in ihrem gesamten Verlauf zu beschreiben. Somit können die wesentlichen dynamischen Eigenschaften der Flussregulation angegeben werden. Unter Verwendung geeigneter Stimulationsprotokolle, wie z.B. visueller Pradigmen und Ableitung der Blutflussänderungen in der Arteria cerebri posterior kann man das Verfahren nutzen, um die vaskuläre Integrität zu beurteilen. So ermöglicht das Verfahren zum Beispiel den Einfluss von Medikamenten auf die Gefäßregulation zu untersuchen und frühe Zustände der Gefäßarteriosklerose auf dem Stadium der endothelialen Dysfunktion zu erfassen. Der Begriff beschreibt eine Störung in der Regulation adäquater Organdurchblutung, wie sie in frühen Stadien des Diabetes mellitus oder während einer Migräneattacke auftritt


Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. med. Bernhard Rosengarten
Am Steg 14, 35385 Gießen
Telefon: (06 41) 99 453 01
Telefax: (06 41) 99 453 09
e-Mail: rosengarten@transmit.de
  

Weitere Informationen:  [Deutsch]  [English]