5. Gießener Kongress: Sterben im Krankenhaus und stationären Pflegeeinrichtungen
(Schirmherr: Kanzleramtsminister Prof. Dr. Helge Braun)
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Termin:
Donnerstag, 30.11.2017 9.00 – 16.30 Uhr
(Anmeldeschluss 25.11.2017)
Inhalt:

Kongressschwerpunkt 2017:

Die berufliche Sozialisation und die mit dieser einhergehende Identitätsbildung, derer die Sterbende betreuen, stehen im Mittelpunkt des 5. Kongresses. Ziel ist es Erfahrungen, Erkenntnisse und Befunde vorzustellen die erklären können, wie es dazu kommen kann, dass ein Teil der professionellen Begleiter/innen sterbender Menschen in dieser Arbeit offensichtlich Sinn und Halt für ihr berufliches Leben und darüber hinaus finden, während andere durch diese berufliche Herausforderung sehr belastet sind.

Inhaltlich-fachliches Konzept:

Der TransMIT-Projektbereich für Versorgungsforschung führt am 30. November 2017 den 5. Kongress „Sterben im Krankenhaus und stationären Pflegeeinrichtungen“ durch. Schirmherr ist Herr Minister Prof. Dr. Helge Braun. Inhaltlicher Schwerpunkt wird das Thema „Berufsbiographische Entwicklung von in der Sterbebetreuung arbeitenden MitarbeiterInnen“ sein. Als Eröffnungsvortragsreferentin konnte die international bekannte Sozial- Gesundheits-, und Kulturwissenschaftlerin Claude-Helene Mayer gewonnen werden.

Standen bisher die epidemiologischen, psycho-sozialen und medizinisch-pflegerischen Bedingungen der Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen im Mittelpunkt der Kongresse, richtet sich die Aufmerksamkeit anlässlich des 5. Kongresses auf die Person des Helfers. Folgende Sachverhalte werden durch Referenten eingeführt und mit den Gästen des Kongresses geprüft:

  1. Fast alle Helfer beginnen Ihre berufliche Ausbildung mit dem Ziel Patienten „zu heilen“, wie erfolgen die ersten Auseinandersetzungen mit der Betreuung Schwerstkranker und Sterbender?
  2. Wurden bereits vor den beruflichen Ausbildungen Erfahrungen im Umgang mit Tod und Sterben gesammelt und welche Auswirkungen haben diese?
  3. Was kann berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung leisten und was muss auf anderen Wegen erreicht werden?
  4. Wie kommen die Helfer zu Ihren beruflichen Werten und Identitäten?
  5. Was nehmen Helfer von Ihren beruflichen Erfahrungen mit nach Hause und wie können Sie mit Belastungen klar kommen?
  6. Wie gelingt die Balance zwischen den schwierigen beruflichen Erfahrungen und privaten Lebensglück?
     

Methodisches Kongresskonzept:

Um die unter 1-6 genannten und ähnlichen Fragen zu beantworten setzt der Kongress neben Experten-Referaten erneut auf Dialog mit den Gästen auf Austausch in Expertenrunden und Plenumsgesprächen mit dem Publikum.

Die detaillierten Inhalte sowie das Programm zum Kongress entnehmen Sie bitte der Kongress Webseite unter: www.giessener-kongress.de

Seminargebühr:
  • Einzelticket
    80,00 Euro
     
  • Gruppentarif ab 4 Personen:
    60,00 Euro pro Person
     
  • Studenten, Auszubildende und deren Ausbilder:
    Kostenfrei nach Voranmeldung

Die angegebenen Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

Der Überweisungsnachweis wird zugleich als Ticket verwendet.

Wichtig bei Anmeldung:
Gruppen, Schüler und Studenten vermerken ihren Status bitte bei Anmeldung in dem Feld
"Ihre Anmerkungen", andernfalls kann die reduzierte Gebühr bzw. die kostenfreie Teilnahme nicht berücksichtigt werden. Darüber hinaus müssen Schüler und Studenten sich beim Kongress entsprechend ausweisen.

Inklusiv-Leistungen:

  1. Kongressmappe
  2. Catering
Zielgruppe:
  • Pflegende und Ärzte aus Krankenhäusern, Altenpflegeeinrichtungen und ambulanten Versorgern
  • Führungskräfte aus Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Versorgern
  • Gesundheits- und Versorgungswissenschaftler, Psychologen
  • Seelsorger und Sozialarbeiter
  • Auszubildende und Studenten der Gesundheitsberufe
Veranstaltungsort:

Aula der Justus-Liebig-Universität Gießen
Ludwigstraße 23
35390 Gießen

Veranstalter:

TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH
TransMIT-Projektbereich für Versorgungsforschung und Beratung
Kerkrader Straße 3
D-35394 Gießen
Telefon: +49 (0) 6 41-9 43 64-0
Telefax: +49 (0) 6 41-9 43 64-99

Ansprechpartner:

Prof. Dr. phil. Wolfgang George
Telefon: +49 (6 41) 9 48 21 11
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sponsoren:

Kassenärzliche Vereinigung Hessen B. Braun Stiftung

Teilnahmebedingungen: Bitte hier klicken.