Neue Lösungen für die effiziente Überführung innovativer Forschung in die klinische Anwendung sowie für präklinische Entwicklung und regulatorische Umsetzung
Die Entwicklung neuer medizinischer Verfahren, insbesondere im Bereich der regenerativen Medizin, schreitet rasant voran. Gleichzeitig stellt die Überführung vielversprechender Forschungsergebnisse in die klinische Anwendung eine zentrale Herausforderung dar. Komplexe regulatorische Anforderungen, aufwendige präklinische Prüfungen sowie die Koordination zwischen Forschung, Industrie und klinischer Praxis erschweren häufig eine zügige Translation innovativer Ansätze.
Zudem zeigt sich, dass es in vielen Projekten an strukturierten Prozessen fehlt, die eine effiziente Planung, Durchführung und Bewertung präklinischer Studien ermöglichen. Gerade im Bereich neuartiger Therapiekonzepte und Biomaterialien sind fundierte Studiendesigns, valide Datenanalysen sowie eine frühzeitige Berücksichtigung regulatorischer Anforderungen entscheidend für den späteren Erfolg in der klinischen Anwendung.
Hier setzt der neue TransMIT-Projektbereich „Algorithmus Maximus – Translation & Regulierung in der Regenerativen Medizin“ unter der Leitung von Prof. Dr. rer. nat. Thaqif El Khassawna an. Ziel ist es, innovative Forschungsideen systematisch zu begleiten und ihre Überführung in die medizinische Praxis zu beschleunigen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Planung, wissenschaftlichen Begleitung und Koordination präklinischer Studien, in denen neue Verfahren zunächst in vitro und in vivo auf Sicherheit und Wirksamkeit geprüft werden.
Darüber hinaus unterstützt der Projektbereich bei der Konzeption und Umsetzung translationaler Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie bei Kooperationen mit Industriepartnern. Dies umfasst sowohl die strategische Projektplanung als auch die inhaltliche und organisatorische Begleitung gemeinsamer Vorhaben. Ergänzend bietet der Bereich praxisnahe Trainings- und Schulungsformate für Forschende und Anwender an, um Kompetenzen in der Entwicklung, Bewertung und Anwendung innovativer medizinischer Technologien zu stärken.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf regulatorischen Fragestellungen. Dazu gehören unter anderem die Beratung zu Anforderungen der Medical Device Regulation (MDR), die Entwicklung geeigneter Prüf- und Zertifizierungsstrategien sowie die Unterstützung bei der Überführung neuer Verfahren in die klinische Praxis. So wird sichergestellt, dass innovative Technologien nicht nur wissenschaftlich fundiert sind, sondern auch alle notwendigen regulatorischen Voraussetzungen erfüllen.
Das Leistungsspektrum reicht von der Planung und Durchführung präklinischer Studien über die Entwicklung und Bewertung regenerativer Therapiekonzepte und Biomaterialien bis hin zur Datenanalyse, wissenschaftlichen Aufbereitung und Publikation von Ergebnissen. Ergänzt wird dies durch die Organisation von Workshops und Fortbildungen sowie durch strategische Projektentwicklung und Fördermittelberatung.
Zur Zielgruppe des neuen Projektbereichs zählen Medizintechnikunternehmen – von Startups bis hin zu etablierten Herstellern –, pharmazeutische und biotechnologische Unternehmen, Akteure im Bereich Biomaterialien und regenerative Therapien sowie Hersteller medizinischer Produkte. Darüber hinaus richtet sich das Angebot an Auftragsforschungsorganisationen, klinische Einrichtungen, universitäre Forschungseinrichtungen sowie Investoren, Fördergeber und Netzwerke im Life-Science-Bereich.
Weitere Informationen zum TransMIT-Projektbereich „Algorithmus Maximus – Translation & Regulierung in der Regenerativen Medizin“ unter:
https://www.transmit.de/geschaeftsbereiche/zentren/details/?z_id=287
Mehr zu Prof. Dr. rer. nat. Thaqif El Khassawna unter:
https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb11/institute/chirurgie/uch/forschung/agelkha/elkhassawna
