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Aktuelle Pressemitteilungen

Volksbank Mittelhessen, Genossenschaftsverband – Verband der Regionen, Hessischer Städte- und Gemeindebund, Rechtsanwaltssozietät Broglie, Schade und Partner sowie die TransMIT diskutieren und stellen am 19. Dezember 2019 im Rahmen eines Seminars einen kooperativen, regionalökonomischen Lösungsansatz vor

Weiterlesen: Regionale Gesundheitsversorgung zukunftsfähig gestalten

Internationales Forscherteam mit Beteiligung der Universität Gießen entdeckt neuen Wirkstoff gegen gramnegative Bakterien – TransMIT sichert Schutzrechte

Immer mehr bakterielle Erreger von Infektionskrankheiten entwickeln Resistenzen gegen die marktüblichen Antibiotika. Typische Krankenhauskeime wie Escherichia coli und Klebsiella pneumoniae haben Resistenzen gegen die meisten – und in einigen Fällen sogar alle – Antibiotika erlangt, die derzeit zur Verfügung stehen. Was diese Bakterien so schwer angreifbar macht, ist ihre zusätzliche äußere Membran. Sie schützt die Bakterien besonders gut, indem sie viele Substanzen nicht an ihren Wirkort gelangen lässt. Insbesondere zur Behandlung von Krankheiten, die durch diese sogenannten gramnegativen Bakterien verursacht werden, fehlen neue Wirkstoffe. Wie die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) in der vergangenen Woche mitteilte, hat nun ein internationales Forscherteam mit Beteiligung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der JLU ein neuartiges Peptid entdeckt, das gramnegative Bakterien an einem bislang unbekannten Wirkort angreift. Die schutzrechtliche Sicherung der Entwicklung erfolgt im Auftrag der JLU durch die TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH.

Weiterlesen: Neuartiges Antibiotikum gegen Problemkeime in Sicht

TransMIT-Zentrum für pharmakogenetische Diagnostik führt erfolgreich 30.000 Tests zur vorbeugenden Diagnose von Arzneimittelunverträglichkeiten bei Hunden durch

Für Tierärzte, Züchter und Hundebesitzer hat er sich inzwischen zu einem unentbehrlichen Vorsorgeinstrument entwickelt: der Test auf den MDR1-Defekt. Der vom TransMIT-Zentrum für pharmakogenetische Diagnostik (PGvet) seit nunmehr zwölf Jahren im deutschsprachigen Raum exklusiv angebotene Test zur vorbeugenden Diagnose von Arzneimittelunverträglichkeiten bei bestimmten Hunderassen wurde im Herbst dieses Jahres von den Mitarbeitern des TransMIT-Zentrums bereits zum 30.000-sten Mal durchgeführt. Das Forscherteam um den Gießener Veterinärpharmakologen und Leiter des TransMIT-Zentrums für pharmakogenetische Diagnostik Prof. Dr. Joachim Geyer ist europaweit führend in der Diagnostik und Erforschung dieses Gendefektes beim Hund.

Weiterlesen: Test bestanden

„Existenzgründung im ländlichen Raum“ – TransMIT-Veranstaltung im Rahmen des Tages der Regionen 2019 rückt die Zukunftssicherung des ländlichen Raums in den Fokus

Kleinen und mittleren Unternehmen kommt eine Schlüsselrolle nicht nur für mehr Wachstum und Arbeitsplätze, sondern auch für die allgemeine Attraktivität und Zukunftsperspektive des ländlichen Raums zu. Dementsprechend setzt die Gesellschaft vor allem in strukturschwachen Regionen große Erwartungen in Existenzgründer. Sie sollen trotz oftmals ungünstiger Rahmenbedingungen wichtige Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung geben und für Beschäftigungswachstum sorgen.

Weiterlesen: „Wir benötigen einen grundlegenden Vitalisierungsprozess“

TransMIT-Studie im Rahmen des EU-Projektes KETBIO unterstreicht wachsende Bedeutung des Biotechnologiesektors

Der Anstieg der Biotechnologiepatente in Europa spiegelt deutlich die wachsende Bedeutung der Biotechnologieschlüsselsektoren für die Umsetzung einer innovativen Kreislaufwirtschaft wider. Dieser Prozess steht im Fokus einer von der TransMIT erstellten Studie, deren Ergebnisse im Rahmen des EU-Projektes KETBIO präsentiert wurden. Die weitere positive Entwicklung wird von einem verbesserten Wissens- und Technologietransfer von der Wissenschaft in die Industrie und von der notwendigen Skalierung abhängen, damit biotechnologische Verfahren schneller auf den Markt kommen.

Weiterlesen: „Je höher die Anzahl der Patente oder Lizenzverträge, desto größer das Innovationspotenzial“

Prof. Peter R. Schreiner erhält renommierten Preis für Physikalisch-Organische Chemie der Royal Society of Chemistry – wegweisende Wissenschaft mit praktischer Konsequenz

Als erster nicht-angelsächsischer Wissenschaftler überhaupt erhält der Gießener Chemiker Prof. Peter R. Schreiner den international angesehenen Preis für Physikalisch-Organische Chemie der Royal Society of Chemistry für 2019/2020. Wie die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) mitteilt, wird der bereits mehrfach ausgezeichnete Chemiker und Leiter des Instituts für Organische Chemie der JLU den Preis sowie eine Medaille in London entgegennehmen. Mit der Ehrung werden laut Begründung der Royal Society of Chemistry insbesondere „seine bahnbrechenden Arbeiten zur Etablierung der Tunnelkontrolle chemischer Reaktionen als drittes Paradigma der chemischen Reaktivität“ gewürdigt.

Weiterlesen: Preisgekrönte Forschung und innovative Anwendungen aus Gießen

Flugzeugteleskop SOFIA entdeckt älteste Molekülverbindung im Universum – mit neuartigem Kühlsystem der TransMIT

Erstmals ist der astrophysikalische Nachweis der ältesten Molekülverbindung des Universums gelungen. Die bahnbrechende Entdeckung des Heliumhydrid-Ions HeH+ eines internationalen Forscherteams unter der Leitung von Rolf Güsten vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn erfolgte durch das Flugzeugteleskop SOFIA mit dem Ferninfrarot-Spektrometer upGREAT. Das für die effiziente Nutzung des Flugzeugteleskops erforderliche Kühlsystem wurde vom TransMIT-Zentrum für Adaptive Kryotechnik und Sensorik entwickelt und bildet so das Herzstück des Kryostaten. Die Ergebnisse der Beobachtungen mit dem Ferninfrarot-Spektrometer wurden nach jahrelanger Forschung und instrumenteller Entwicklung kürzlich von den Wissenschaftlern in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.

Weiterlesen: „Keine Kryokühlung, kein Nachweis!“

Eigenserum hilft bei Hornhauterkrankungen und trockenen Augen – Patentiertes Augentropfensystem ESAT erhält vom National Health Service (NHS) Zulassung für Großbritannien

Gießen, 05. April 2019 – Das innovative Augentropfensystem ESAT hat die Zulassung für Großbritannien erhalten und wird dort nun zentral über das staatliche Gesundheitssystem National Health Service (NHS) vertrieben. ESAT steht für Eigenserum-Augentropfen. Die Sets zur Herstellung von ESATs werden bereits seit mehreren Jahren von der Meise Medizintechnik GmbH in ihrer Zentrale in Schalksmühle produziert. Die Patentierung der Erfindung verschiedener Gießener Wissenschaftler sowie die Lizenzvergabe an die Meise Medizintechnik GmbH erfolgte im Auftrag der Justus-Liebig-Universität durch die TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH. Für die Erfindung liegen inzwischen erteilte Patente in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Belgien, Niederlande, Spanien, Italien, Luxemburg, Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Kroatien sowie Japan vor.

Weiterlesen: Heilserum mit System

KETBIO identifiziert im Rahmen des EU-Förderprogramms Horizont 2020 die innovativsten Ergebnisse der europäischen Biotechnologieforschung und beschleunigt die Marktdurchdringung dieser Schlüsseltechnologie

Die TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH hat eine Vereinbarung mit der EU-Initiative KETBIO (Key Enabling Technologies in Biotechnology) unterzeichnet und gehört damit nun zum Projektkonsortium des europäischen Programms zur Förderung der Biotechnologie als einer von sechs bedeutenden Schlüsseltechnologien (KETs) des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizont 2020. Mit dem übergeordneten Ziel der verbesserten und schnelleren Implementierung dieser Schlüsseltechnologie in der europäischen Industrie ist die TransMIT insbesondere federführend verantwortlich für die Identifizierung, Auswahl und Bewertung der aussichtsreichsten EU-geförderten Projekte sowie für die Beschleunigung der Kommerzialisierung der dort erzielten bioökonomisch relevanten Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung (FuE). Dies betrifft sowohl Projekte mit reiner Wissenschaftspartizipation als auch mit Beteiligung der Industrie.

Weiterlesen: TransMIT federführend bei Kommerzialisierung von Biotech-Forschung in EU-Projekt