Volksbank Mittelhessen, Genossenschaftsverband – Verband der Regionen, Hessischer Städte- und Gemeindebund, Rechtsanwaltssozietät Broglie, Schade und Partner sowie die TransMIT diskutieren und stellen am 19. Dezember 2019 im Rahmen eines Seminars einen kooperativen, regionalökonomischen Lösungsansatz vor

Gießen, 5. Dezember 2019 – Zahlreiche Studien weisen bereits seit vielen Jahren auf erhebliche Probleme bei der Sicherstellung der Gesundheitsversorgung in ländlich geprägten Regionen hin. Aufgrund einer anhaltenden Über-, Unter und Fehlversorgung im deutschen Gesundheitswesen werden wertvolle Ressourcen entweder unnötig oder aber unangemessen verbraucht. Darüber hinaus entsprechen der regionale Einsatz von Gesundheitsleistungen und das Angebot an Versorgungsstrukturen oftmals nicht dem Bedarf der Bevölkerung. Gerade im ländlichen Bereich führt dies immer häufiger zu einer mangelhaften medizinischen Versorgung.

Vor diesem Hintergrund widmet sich am 19. Dezember 2019 in den Räumen der Volksbank Mittelhessen in Wetzlar ein Seminar unter dem Motto „Regionale Gesundheitsversorgung zukunftsfähig gestalten“ der Frage, wie eine gute ärztliche und gesundheitliche Versorgung auch in ländlichen Gebieten gelingen kann. Die kostenfreie Veranstaltung wird vom TransMIT-Projektbereich für Versorgungsforschung gemeinsam mit den Kooperationspartnern und Mitinitiatoren Volksbank Mittelhessen eG, Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e. V., Hessischer Städte- und Gemeindebund e. V. sowie der Rechtsanwaltssozietät Broglie, Schade und Partner durchgeführt.

Nahezu jede Gemeinde Deutschlands befasst sich gegenwärtig mit der Frage, wie die Gesundheitsversorgung – von den notwendigen Arztpraxen bis zur Pflege und Apotheke – gesichert werden kann; und dies für Jung und Alt, für arm und reich. Der im Seminar vorgestellte und diskutierte Ansatz orientiert sich am Gemeinwohl und zeichnet sich durch sein kooperatives, regionalökonomisches Vorgehen aus. Praktisch bedeutet dies, einen Weg zu identifizieren, der über die alleinige Einbindung der Gesundheitsberufe hinausreicht. Dies bedeutet nicht zuletzt eine angemessene Einbindung der Bürger*innen, aber auch all der anderen, die ein Interesse an einer lebenswerten Zukunft in der Gemeinde haben.

„Neben vielen Gemeinsamkeiten mit den bereits auf den Weg gebrachten Lösungen wie etwa der Unterstützung durch telemedizinische Leistungen, der Zusammenführung und Ergänzung der notwendigen Gesundheitsberufe oder der Lösung der logistischen und mobilitätsbezogenen Herausforderungen unterscheidet sich unser vorgestellter Lösungsansatz in einem Punkt substanziell“, unterstreicht Prof. Wolfgang George, Leiter des TransMIT-Projektbereichs für Versorgungsforschung. „Gegenüber einem in aller Regel einfachen Investorenmodell beziehen wir nicht nur die niedergelassenen Ärzte und andere Leistungserbringer, sondern die betroffene Bürgerschaft und weitere kommunale Akteure wie Freiberufler, Unternehmer, Kirche oder Vereine in unser Vorgehen finanziell und leistungsentwickelnd konsequent ein. Eben all diejenigen, denen es wichtig ist, dass die Gemeinden eine gute Zukunft und Lebensqualität besitzen werden.“

Dementsprechend wendet sich die Veranstaltung an ein breites Spektrum von Beteiligten und Interessierten: Bürgermeister und Kommunalvertreter, praktizierende Ärzte, Gesundheits- und Sozialberufler, Vertreter von Pflegeheimen, Krankenhäusern, des Sozial- und Digitalministeriums Hessens, der KV Hessen und genossenschaftlicher Bürgerbeteiligungsmodelle. Die Veranstaltung „Regionale Gesundheitsversorgung zukunftsfähig gestalten“ findet am

19. Dezember 2019 von 14:30 bis 18:30 Uhr
bei der Volksbank Mittelhessen,
Moritz-Hensoldt-Str. 34
in 35576 Wetzlar

statt und ist kostenfrei. Weitere Informationen sowie Anmeldung zum Seminar unter: https://www.transmit.de/akademie

Das TransMIT-Zentrum für Versorgungsforschung und Beratung unter der Leitung von Prof. Wolfgang George widmet sich seit geraumer Zeit mit zahlreichen Projekten und Publikationen der Regionalentwicklung und Stärkung der ländlichen Räume. So wurde unter anderem im Rahmen einer Offensive für den Erhalt der ländlichen Regionen durch gemeindenahe Gründungszentren bereits vor einigen Jahren mit verschiedenen Partnern das Projekt „Existenzgründung und Existenzerhalt im ländlichen Raum“ initiiert. Anlässlich des Tages der Regionen 2019 führte der TransMIT-Projektbereich für Versorgungsforschung gemeinsam mit dem TransMIT-Zentrum für raumbezogene Evaluation und Raumplanung im Oktober dieses Jahres bereits ein Seminar zur Gemeinde- und Regionalentwicklung mit dem Schwerpunkt auf das Thema Existenzgründung durch.

Notiz für die Redaktion
Die TransMIT GmbH erschließt und vermarktet im Schnittfeld von Wissenschaft und Wirtschaft seit 1996 mit rund 160 Angestellten das Innovations-Potenzial zahlreicher Wissenschaftler aus mehreren Forschungseinrichtungen in und außerhalb Hessens. Direkt aus den drei Gesellschafterhochschulen der TransMIT GmbH (Justus-Liebig-Universität Gießen, Technische Hochschule Mittelhessen und Philipps-Universität Marburg) bieten mehr als 160 TransMIT-Zentren unter professioneller wissenschaftlicher Leitung innovative Produkte, Technologien, Dienstleistungen sowie Weiterbildungsveranstaltungen aus nahezu allen Fachrichtungen an. Der Geschäftsbereich Patentverwertung identifiziert und bewertet im Kundenauftrag Produktideen und Forschungsergebnisse und bietet diese international für Lizenzierung oder Kauf an. Das betreute Portfolio umfasst dabei alle Technologiefelder deutscher Hochschulen. Ergänzt wird dieses Angebot durch Leistungen für das komplette Innovationsmanagement von der Idee bis zum marktreifen Produkt im Geschäftsbereich Managed Innovation Services (MIS), insbesondere Fördermittelberatung und Projektmanagement für kleine und mittelständische Unternehmen. Darüber hinaus initiiert und betreut das Geschäftssegment Kooperationsnetzwerke & Neue Märkte Netzwerke zwischen KMU, die sich proaktiv weiterentwickeln wollen. Die TransMIT GmbH hat bei mehreren Rankings im Auftrag verschiedener Bundesministerien jeweils den 1. Platz unter den 21 größeren Technologietransfer-Unternehmen in Deutschland erreicht und ist autorisierter Partner des BMWi-Programms „go-Inno“ sowie der Innovationsberatung des BAFA. Referenzprojekte sind u. a. das Museum „mathematikum“, das Clustermanagement für die Medizinwirtschaft „timm“ und die BMWi-Projekte „SIGNO KMU-Patentaktion“ und „-Erfinderfachauskunft“ sowie „WIPANO Unternehmen“. Aktuell ist die TransMIT GmbH federführender Partner der EU-Initiative KETBIO (Key Enabling Technologies in Biotechnology) und gehört zum Projektkonsortium des europäischen Programms zur Förderung der Biotechnologie als einer von sechs bedeutenden Schlüsseltechnologien (KETs) des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizont 2020 (https://www.ketbio.eu/).

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