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Aktuelle Pressemitteilungen

Prof. Peter R. Schreiner erhält renommierten Preis für Physikalisch-Organische Chemie der Royal Society of Chemistry – wegweisende Wissenschaft mit praktischer Konsequenz

Als erster nicht-angelsächsischer Wissenschaftler überhaupt erhält der Gießener Chemiker Prof. Peter R. Schreiner den international angesehenen Preis für Physikalisch-Organische Chemie der Royal Society of Chemistry für 2019/2020. Wie die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) mitteilt, wird der bereits mehrfach ausgezeichnete Chemiker und Leiter des Instituts für Organische Chemie der JLU den Preis sowie eine Medaille in London entgegennehmen. Mit der Ehrung werden laut Begründung der Royal Society of Chemistry insbesondere „seine bahnbrechenden Arbeiten zur Etablierung der Tunnelkontrolle chemischer Reaktionen als drittes Paradigma der chemischen Reaktivität“ gewürdigt.

Weiterlesen: Preisgekrönte Forschung und innovative Anwendungen aus Gießen

Flugzeugteleskop SOFIA entdeckt älteste Molekülverbindung im Universum – mit neuartigem Kühlsystem der TransMIT

Erstmals ist der astrophysikalische Nachweis der ältesten Molekülverbindung des Universums gelungen. Die bahnbrechende Entdeckung des Heliumhydrid-Ions HeH+ eines internationalen Forscherteams unter der Leitung von Rolf Güsten vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn erfolgte durch das Flugzeugteleskop SOFIA mit dem Ferninfrarot-Spektrometer upGREAT. Das für die effiziente Nutzung des Flugzeugteleskops erforderliche Kühlsystem wurde vom TransMIT-Zentrum für Adaptive Kryotechnik und Sensorik entwickelt und bildet so das Herzstück des Kryostaten. Die Ergebnisse der Beobachtungen mit dem Ferninfrarot-Spektrometer wurden nach jahrelanger Forschung und instrumenteller Entwicklung kürzlich von den Wissenschaftlern in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.

Weiterlesen: „Keine Kryokühlung, kein Nachweis!“

Eigenserum hilft bei Hornhauterkrankungen und trockenen Augen – Patentiertes Augentropfensystem ESAT erhält vom National Health Service (NHS) Zulassung für Großbritannien

Gießen, 05. April 2019 – Das innovative Augentropfensystem ESAT hat die Zulassung für Großbritannien erhalten und wird dort nun zentral über das staatliche Gesundheitssystem National Health Service (NHS) vertrieben. ESAT steht für Eigenserum-Augentropfen. Die Sets zur Herstellung von ESATs werden bereits seit mehreren Jahren von der Meise Medizintechnik GmbH in ihrer Zentrale in Schalksmühle produziert. Die Patentierung der Erfindung verschiedener Gießener Wissenschaftler sowie die Lizenzvergabe an die Meise Medizintechnik GmbH erfolgte im Auftrag der Justus-Liebig-Universität durch die TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH. Für die Erfindung liegen inzwischen erteilte Patente in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Belgien, Niederlande, Spanien, Italien, Luxemburg, Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Kroatien sowie Japan vor.

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KETBIO identifiziert im Rahmen des EU-Förderprogramms Horizont 2020 die innovativsten Ergebnisse der europäischen Biotechnologieforschung und beschleunigt die Marktdurchdringung dieser Schlüsseltechnologie

Die TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH hat eine Vereinbarung mit der EU-Initiative KETBIO (Key Enabling Technologies in Biotechnology) unterzeichnet und gehört damit nun zum Projektkonsortium des europäischen Programms zur Förderung der Biotechnologie als einer von sechs bedeutenden Schlüsseltechnologien (KETs) des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizont 2020. Mit dem übergeordneten Ziel der verbesserten und schnelleren Implementierung dieser Schlüsseltechnologie in der europäischen Industrie ist die TransMIT insbesondere federführend verantwortlich für die Identifizierung, Auswahl und Bewertung der aussichtsreichsten EU-geförderten Projekte sowie für die Beschleunigung der Kommerzialisierung der dort erzielten bioökonomisch relevanten Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung (FuE). Dies betrifft sowohl Projekte mit reiner Wissenschaftspartizipation als auch mit Beteiligung der Industrie.

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