Justiz- und Europaminister Jörg-Uwe Hahn würdigt Bedeutung der TransMIT und des Kooperationsnetzwerkes timm für die Medizinwirtschaftsregion Mittelhessen

Im Rahmen eines Besuches bei der TransMIT GmbH in Gießen sowie des dort angesiedelten Clustermanagements timm (Technologie & Innovation Medizinregion Mittelhessen) zog der Hessische Minister der Justiz, für Integration und Europa, Jörg Uwe Hahn, gestern ein außerordentlich positives Fazit für die erfolgreiche Arbeit des Kooperationsnetzwerkes: Ohne das nachhaltige Wirken der TransMIT und timm wären in den vergangenen Jahren zahlreiche wichtige Projekte vermutlich nicht zustande gekommen, hob der stellvertretende Ministerpräsident anerkennend hervor. Insbesondere die von timm vorangetriebene intensive Zusammenführung von Forschungseinrichtungen und Kliniken mit den in diesem Bereich tätigen Unternehmen trägt maßgeblich zur Ausschöpfung des großen Potenzials der Medizinregion Mittelhessen und damit zur erhöhten Attraktivität des Standortes in der Medizinwirtschaft bei."

Seit der Gründung des Clustermanagements vor fünf Jahren vernetzt timm unter dem Motto Idee trifft Strategie Unternehmen und Wissenschaftler der Medizinwirtschaft in Mittelhessen. In diesem Zeitraum wurden und werden von timm mehr als 30 Projekte betreut, wovon etwa die Hälfte eine Förderung mit einem Gesamtvolumen von über 7 Mio. Euro erhalten hat. Rund 520 Teilnehmer haben bislang das Angebot von insgesamt 23 Veranstaltungen genutzt, bei welchen vielfältige konkrete Kooperationsprojekte angestoßen werden konnten. Das Spektrum der timm-Projekte reicht dabei von der Entwicklung innovativer Inhalationssysteme über das Online-Monitoring der Luftqualität in OPs bis hin zu neuen Diagnostika für Diabetes.
Ein wesentliches Ziel des Kooperationsnetzwerkes timm besteht darin, durch den fortdauernden Austausch von Know-how zwischen Wissenschaft und Wirtschaft den Prozess von der Idee bis zur Produktreife zu beschleunigen und zu verbessern. In dieser Effizienzsteigerung des Wertschöpfungsprozesses sieht der Geschäftsführer der TransMIT GmbH, Dr. Peter Stumpf, eine unabdingbare Voraussetzung für die künftige Stärkung des Standorts Mittelhessen: Mit der Dichte und Qualität ihrer Hochschulen, die zusammen immerhin den drittgrößten Universitätsklinikstandort in Deutschland bilden, kann die Region Mittelhessen nicht zuletzt aufgrund ihrer Transferstärke entscheidend dazu beitragen, Deutschland wieder zur "Apotheke der Welt" zu machen. Die Fortführung des Clustermanagements für die Medizinwirtschaftsregion Mittelhessen mit den entsprechend positiven Resultaten für die Wertschöpfung in der Region ist dafür aus meiner Sicht allerdings zwingend erforderlich."

Überdies benötige man für die bereits initiierte Errichtung eines "Zentrums für präklinische Forschung und Entwicklung" Unterstützung sowohl auf der Landes- und Bundes- als auch der EU-Ebene, ergänzt Dr. Stumpf. Andernfalls kann die drittgrößte Uniklinikregion in Deutschland nicht die im Wettbewerb nötigen Alleinstellungsmerkmale ausbilden."

Europaminister Jörg-Uwe Hahn hebt zum Abschluss der Veranstaltung bei der TransMIT ebenfalls die wichtige Rolle der Medizinwirtschaft für die Region hervor und begrüßt in diesem Zusammenhang noch einmal ausdrücklich die Initiative des Kooperationsnetzwerkes: Mittelhessen hat sich als bedeutender Standort der Medizinwirtschaft auch für die großen Konzerne etabliert. Darüber hinaus sind es aber vor allem kleine und mittelständische Firmen, die hier innovative Produkte in der Medizintechnik, Pharmazie und Biotechnologie entwickeln, herstellen und vertreiben. Gerade für deren Wettbewerbsfähigkeit ist der Transfer von Know-how und die Umsetzung von innovativen Ideen in marktreife neue Produkte unverzichtbar."

Personen (v.l.n.r.): Staatsminister Jörg-Uwe Hahn, Dr. Peter Stumpf, Dr. Iris StallkampBild 1:
Personen (v.l.n.r.): Staatsminister Jörg-Uwe Hahn, Dr. Peter Stumpf, Dr. Iris Stallkamp
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Personen (v.l.n.r.): Staatsminister Jörg-Uwe Hahn, Dr. Peter Stumpf, Dr. Iris Stallkamp

 

 

 


Notiz für die Redaktion
Die TransMIT GmbH erschließt und vermarktet ? mit rund 155 Angestellten ? im Schnittfeld von Wissenschaft und Wirtschaft professionell die Potenziale von rund 6.000 Wissenschaftlern von mehreren Forschungseinrichtungen in und außerhalb Hessens. Direkt aus den drei Gesellschafterhochschulen der TransMIT GmbH (Justus-Liebig-Universität Gießen, Technische Hochschule Mittelhessen und Philipps-Universität Marburg) bieten derzeit 139 TransMIT-Zentren innovative Technologien und Dienstleistungen aus den Bereichen Life Sciences, Technik, Kommunikation/Medien/Literatur, Unternehmensführung/Management, Informations- und Kommunikationstechnik an. Der Geschäftsbereich Patente, Innovations- und Gründerberatung widmet sich der Bewertung (Marktanalyse, Patentrecherche), dem Schutz und der Umsetzung von inter-/ nationalen Innovations- und Wachstumsvorhaben. Das Geschäftssegment Kommunikationsdienste und -netze bietet Dienstleistungen rund um den effizienten Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie. Die TransMIT-Akademie führt Weiterbildungsveranstaltungen zu neuen Technologien und Entwicklungen durch. Die TransMIT GmbH hat bei mehreren Rankings im Auftrag verschiedener Bundesministerien jeweils den Platz 1 unter den 21 größeren Technologietransfer-Unternehmen in Deutschland erreicht.

Zu den Kunden der TransMIT GmbH zählen namhafte Unternehmen aus den Branchen Pharma/Medizin, Biotechnologie, Chemie, Automobil, Anlagen- und Maschinenbau, Elektrotechnik, Optik, Informationstechnologie, Neue Medien, Telekommunikation sowie Handel und Dienstleistung. Referenzprojekte sind u.a. das Mathematikmuseum zum Anfassen, H-IP-O (Hessische Intellectual Property Organisation), Aktionslinie hessen-teleworking, Aktionslinie hessen-biotech! sowie das Wissenschaftsportal der European Polymer Federation (EPF). Gegründet wurde die TransMIT GmbH 1996 als Gemeinschaftsprojekt der mittelhessischen Hochschulen, Volksbanken und Sparkassen sowie der IHK Gießen-Friedberg. Sie verfügt über Büros an den Standorten Marburg, Gießen, Friedberg und Frankfurt.

Über timm
timm - Technologie & Innovation Medizinregion Mittelhessen - ist das Kooperationsnetzwerk für die mittelhessische Medizinwirtschaft, das bei der regionalen Patentverwertungsagentur TransMIT GmbH angesiedelt ist.

timm arbeitet mit Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, dem Universitätsklinikum, Wirtschaftsförderern der Region, Städten und Kommunen zusammen.

Durch die enge Vernetzung und Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft soll das enorme Potenzial, über das die Region Mittelhessen in der Medizinwirtschaft verfügt, nutzbar gemacht werden.

Das Projekt wird vom Land Hessen und der Region gemeinsam finanziert und von der Europäischen Union aus Mitteln des Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert. Partner sind die Wirtschaftsförderer der Universitätsstädte Gießen und Marburg, des Landkreises Marburg-Biedenkopf und des Landkreises Gießen, das Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, die TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH und das Regionalmanagement für Mittelhessen - MitteHessen e.V.


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Holger Mauelshagen
Pressesprecher
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    Dr. Iris Stallkamp
Projektmanagerin "timm"
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